Wenn du glaubst, daß dir alles zu entgleiten droht, die Familie, die Freunde, der Job und du einfach keinen Weg weiter weißt. Wenn du einfach nur Leere in deinem Kopf spürst, dich nicht einmal bewegen willst und vor die Tür gehen willst. Dir einfach die "Welt" als Feind gegenüber steht. Du nur bis zur nächsten Stunde denkst. Was tust Du dann?
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Jeder hat die MÖGLICHKEIT, den EXITKNOPF zu drücken, bewusst und jederzeit. Es in seinem Kopf "durchzuspielen".
Ein guter Freund von mir hat für sich einen Weg gefunden, diese "Erstarren" zu überwinden. Er spielt durch, was wäre, wenn er NICHT MEHR DA WÄRE. Nicht mehr existent. Was wäre anders? Wer würde ihn vermissen, um ihn trauern. Würde er eine Lücke hinterlassen. Was würde von ihm bleiben? Habe ich meine Lebensaufgabe (schon) erfüllt? Habe ich noch etwas zu erledigen. Welche Wünsche und Träume habe ich noch nicht umgesetzt, was möchte ich noch tun? Was behindert mich in meinem Leben derzeit, daß ich glaube, die Kraft zum Weitergehen verloren zu haben?
Du musst nicht diese Gedanken jedem in deiner Umgebung anvertrauen. Sie würden denken, daß du in großer Gefahr bist und würden versuchen, dir zu "helfen"...Begib dich in die Rolle des Beobachters und "sieh" mit den Augen eines Anderen auf dich und dein Leben, deine Freunde, deine Kinder. Du wirst erstaunt sein, was du neu entdeckst. Verbringe Zeit mit dir selbst und lerne dich (wieder) zu lieben...
Die Liebe versteckt sich manchmal, aber sie ist immer da! Keiner lebt ohne Sinn, jeder ist wichtig für einen anderen. Alles hat seinen Sinn.
Mittwoch, 26. August 2009
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Heutzutage sind die Menschen geschäftiger und getriebener als je zuvor - sie schlagen sich mit tausend noch zu erledigenden Kleinigkeiten herum oder stehen unter Termindruck.
AntwortenLöschenEs ist noch nicht lange her, da verlief das Leben um einiges gemächlicher, und das Zuhause war ein Hafen, wo man es sich mit einem guten Buch gemütlich machte, sich entspannte, die Seele baumeln ließ und seine "home, sweet home" genoß.
Manche Menschen haben zu Hause mehr Belastungen und Anforderungen zu meistern als in ihrem Berufsleben. Sie haben Kinder zu versorgen und eine Menge anderer Aufgaben zu erledigen. Andere haben große Mühe, berufliche Probleme nicht mit nach Hause zu nehmen. Ihr Beruf beantsprucht sie dermaßen, dass ihnen das Abschalten schwer fällt.
Sie schreiben, dass man in Momenten wo einem alles zu viel wird einfach "Aussteigen" soll. Das sehe ich ein wenig anders. Ich glaube, dass man sich kleine Glücksmomente in den Alltag einbauen sollte, die davor schützen, sich pausenlos gefordert zu fühlen. So schafft man es das eigene Energiereservoir imme wieder aufzufüllen und ist dann besser in der Lage, Pflichten nachzukommen oder Anforderungen zu erfüllen.
- sich eine Weile an einen ruhigen Ort setzten (Terasse, Balkon, Wohnzimmer)
- Zeit für sich selbst nehmen
- an lustige Dinge denken, die man erlebt hat
- dem Tag positive Seiten abgewinnen
Ich hoffe, dass mein Kommentar nicht zu lang war. Ihre Gedanken haben mich aber einfach zum kommentieren angesprochen.
Herzliche Grüße
"...Was tust Du dann?..."
AntwortenLöschenAlso den "Exitknopf" drück ich da nicht!
Ich versuche eher gar nicht vor die Tür zu gehen, an solchen Tagen.
Meistens mache ich dann das was mir persöhnlich gut tut. Z.B. Musik hören, einfach mal dasitzen und einen Stein in der Hand halten der mich wieder erdet, meine Nägel bunt lackieren oder raus zu meinem Lieblingsteich und in der Stille die Gedanken sortieren.
Alleinsein sortiert die Gedanken und Einsamkeit muss man manchmal aushalten können, um sich NEU sortieren zu können.
Liebe Grüße vom
Paulinchen ;0)
Ich danke Ihnen für Ihre Kommentare. Wollte genau hier diese kleine Diskussion anregen. Ich denke, die Zeiten werden mittelfristig nicht besser und leichter, wichtig ist, die "erdung" wieder zu erlangen und das "Schöne" wahrzunehmen und zu geniessen...
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